Dekadenz wie im alten Rom

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Dekadenz wie im alten Rom
Die Zertrümmerung der alten Kulturwerte schreitet voran. Man braucht sich nur anschauen, was heute als Kultur geboten wird, vorneweg bei Festspielen. Auch herkömmliche Sittlichkeitsgesetze haben ganz offensichtlich keine Geltung mehr. Die Bildung, vorweg die Schulbildung, kennt kein Halt auf dem Weg nach unter. Die schöne, ausdrucksreiche deutsche Sprache verludert, von oben wird da hineindiktiert, nicht zum Vorteil der Verständlichkeit und Klarheit. Und das Schlimmste: Familie, das heißt eine dauerhafte Gemeinschaft zwischen Mann, Frau und Kindern, hat ihren Wert, ihre Wertschätzung verloren, sogar mit staatlichen Gesetzen wird sie anderen Formen der Lebensgestaltung gleichgestellt, obwohl Familie und ihre Wertschätzung der wichtigste stabile Faktor einer positiven Weiterentwicklung der Gesellschaft sind. Jedenfalls hat man das bisher durch viele Generationen so gehalten.
Ja, alles wie im alten Rom, bevor das Römische Reich, das Sicherheit, Gerechtigkeit und relativen Wohlstand Millionen durch Jahrhunderte geboten hat, dann zugrunde gegangen ist. Und auslösender Umstand war dann schließlich und endlich das massenweise Einströmen von Fremdlingen, die nicht ein vergleichbares kulturelles und zivilisatorisches Niveau gehabt haben, wie es in Rom vorher üblich war.
Welche Parallelen!
Peter F. Lang, Wien
Kategorie: Allgemein

1 Kommentar zu “Dekadenz wie im alten Rom

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Lang,
    ihr Kommentar hat mich derart begeistert, weil er alles auf den Punkt bringt, was zur heutigen Zeit zu sagen ist. Leider!

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