Der Import von Welt-Konflikten

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Was sehen wir weltweit, wenn wir uns die Situation in der weiten Welt anschauen? Viele Probleme, Gegensätze, Streitigkeiten, Konflikte ….

Schauen wir uns an: Araber und Israeli, Türken und Kurden, Irani und Saudis, Sunniten und Schiiten, Moslems und Christen, Tschetschenen und Afghanen, Hindus und Moslems, Russen und Ukrainer. Von orientalischen Extremisten wie Islamischer Staat und Befürwortern der Scharia gar nicht zu reden.

Ist Österreich von all diesen Gegensätzlichkeiten unberührt geblieben? Das war einmal. Da war Österreich noch eine Insel der Seligen. Das aber ist längst Vergangenheit. Und dass es jetzt so ist, dass wir die Auswirkungen all dieser Konflikte auch bei uns zu spüren bekommen, das kann wohl niemand mehr bestreiten. Und warum? Weil wir auf einmal die Grenzen geöffnet haben, und auf jede eigene Kontrolle der Einreisenden verzichtet haben, verzichten mussten, wie nie zuvor in Jahrhunderten. Weil wir internationale Vertragsverpflichungen eingegangen sind, deren Folgen und Ausmaß beim Abschluss nicht überblickt wurden, wenn nicht gar sträflicherweise in Kauf genommen wurden. Verantwortlich dafür sind unsere Regierungen der letzten Jahre und Jahrzehnte, also die Regierungen der großen Koalition. Dazu kommt, dass diese Regierungen nicht einmal bereit waren, wenigstens im Rahmen der bestehenden Rechtsbestimmungen – z.B. bei einer genauen und restriktiven Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention – die Nachteile in Grenzen zu halten. Im Gegenteil: eine großzügige Interpretation, eine Übererfüllung aller internationalen Verträge, die unsere staatliche Souveränität beschränken, und ein Abstimmungsverhalten in Brüssel, das eine Politik des Nachgebens gegenüber allen jenen, die als Migranten Rechte und Ansprüche behaupten, aber oft nicht nachweisen können, ohne Widerspruch hingenommen hat.

Und da stehen wir nun. Mit all den Problemen, die weltweit bestehen, und die wir in unser Land importiert haben. Aber das ist noch nicht das Ende. In dieser Richtung geht es weiter. Die neue Regierung hat die Problematik erkannt. Kann sie aber gegensteuern bei all dem Druck dagegen, dem sie im Inland und im Ausland ausgesetzt ist?

Denn der Drang nach Selbstzerstörung ist unter den Europäern übermächtig und die Gutmenschen sind wohl – auf lange Frist gesehen – übergut.

Sit venia verbo – sagt der Lateiner, auf Deutsch: Erlaubt mir doch meine eigene Meinung!

 

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