Das Fiasko der Grünen: ihr Wahlergebnis

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Bei den Grünen herrscht großes Erstauen über das Wahlergebnis. Ihre Weltfremdheit lässt es offensichtlich nicht zu, die wahren Gründe ihres Wahlfiaskos zu erkennen. Sie haben sich ganz einfach nur in ihren abgegrenzten, elitären, intellektuellen Zirkeln bewegt und nicht mitbekommen, was sich draußen in der wahren Welt tut, was die Sorgen und Schwierigkeiten eines normalen Bürgers sind, mit welchen Problemen der sich im Alltag herumschlagen muss.

Natürlich ist eine heile Umwelt allen wichtig. Und deshalb haben heute auch alle Parteien das zum Thema gemacht. Die Grünen haben nicht mehr das Monopol dafür. Wenn sie diese Anliegen vertreten, so glaubt man es ihnen zwar, aber man glaubt nicht, dass sie da etwas durchsetzen können. Da wendet man sich lieber an die stärkeren Parteien. Also mit Umweltthemen können die Grünen heute nicht mehr punkten.

Und auch was die Europäische Union und ihre weitere Entwicklung anlangt, auch da liegen die Grünen mit ihren Vorstellungen falsch, jedenfalls in Österreich. Noch mehr EU, noch mehr EU-Regeln, noch mehr EU-Zentralismus: das ist den Österreichern gar kein Anliegen. Wer solche Forderungen aufstellt, wie die grüne Spitzenkandidatin, der wirkt nur abschreckend.

Und schließlich die Willkommens-Politik. Asyl ja, dort wo echte Asylgründe vorliegen, damit war man ja weitgehend einverstanden, aber dass jeder kommen konnte und dass man ihn sofort zum Bleiben auf Dauer einlud: das war zu viel! Und wie in Wien geschieht, wo die Grünen neben den linkssozialistischen Stadträtinnen da mitentscheiden und ein reiches Füllhorn über jeden Migranten ergießen, ohne dass noch sicher festgestellt wurde, ob er überhaupt ein echter Flüchtling ist, das ist für viele Wähler ganz einfach nicht verständlich.

Und letztlich die verunglückte Wahlwerbung mit dem Argument, eine Koalition zwischen schwarz und blau verhindern zu müssen. Na da ist man doch lieber zum Schmied als zum Schmiedel gegangen und hat gleich die Roten gewählt.

Gezeigt hat sich, dass die bisherigen Grün-Wähler doch nur zum geringsten Teil Stammwähler sind, sie sind Wechselwähler, die abspringen, wenn die Argumente sie nicht jedes Mal überzeugen.

Da stehen sie nun, die Grünen. Und müssen neu von vorne anfangen. Nur welche Argumente bleiben ihnen noch?

 

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