Sind wir alle Untertanen?

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Wir, die Bürger? Untertanen der Parteien und ihrer Funktionäre? Untertanen, die einmal alle fünf Jahre ihre Meinung in Wahlen äußern können (allerdings nur in beschränktem, vorgegebenem Rahmen, so wie es uns in den Wahlprogrammen vorgegeben ist)? Und die dann für fünf Jahre zu schweigen und alles hinzunehmen haben, was uns die hohen Herren vorgeben, die in Partei- und Staatsfunktionen sitzen?

Sind wir also Untertanen, wir das Volk? Das Volk, von dem nach dem Papier, nämlich nach der geschriebenen Staatsverfassung, alles Recht auszugehen hat?

Was haben wir denn in den letzten Jahren gesehen? Die da oben agieren ganz anders, als die überwiegende Erwartung und der dringende Wunsch im Volk ist. Das gilt ganz besonders in Migrations- und Einwanderungsangelegenheiten. Ja, da kann man sich als einfacher Bürger nicht einmal darauf verlassen, dass die Gesetze gelten, dass sie eingehalten werden. Und die Gesetze sind der Schutz des Bürgers vor der Willkür der Oberen. Ja, was sind die Gesetze wert, wenn sie immer wieder durch die Mächtigen gebrochen werden.

Und wie handhaben die oben die von ihnen ergriffene Macht? Sorgen sie für soziale Gerechtigkeit? Sorgen sie dafür, dass die Mehrheit des Volkes vom wirtschaftlichen Fortschritt profitiert? Oder werden nur die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer? Schaffen sie sich gar geschützte Bereiche, wo Funktionäre und Günstlinge ein bevorzugtes Dasein genießen? Ja, leider ist das das Bild der realen Fakten!

Aber wie das alles ändern? Es gibt nur einen Weg dazu. Die Schweiz, unser Nachbarstaat, hat es uns vorexerziert: die Schweiz – der Staat der freien Bürger! Mitbestimmung der Bürger und direkte Demokratie, das ist es, was der mündige Bürger verlangt.

Nur der unmündige Bürger gibt sich mit seinem Dasein als Untertan im Parteienstaat zufrieden, der gläubige Mitläufer, der blind einer überholten Ideologie folgt und glaubt, an der Spitze seiner ideologischen Gemeinschaft stehen lauter Menschheitsbeglücker, die nur das Wohl der anderen und nicht das eigene verfolgen. Ja, die Blindheit und Verbohrtheit vieler ist wohl nicht besiegbar.

Auf, ihr wachen, selbstbestimmten Mitbürger! Fordert Mitbestimmung und direkte Demokratie und wählt keine Partei, die diese Forderung nicht in ihrem Programm hat!

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