Ehe für alle?

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Mit „Ehe für alle“ ist also jetzt gemeint, dass ein Zusammenleben zwischen zwei Frauen oder zwischen zwei Männern auch als „Ehe“ bezeichnet werden soll und kann.

„Für alle“ ist natürlich eine bewusst missverständliche Bezeichnung. Das soll doch nur gelten, wenn sich zwei tatsächlich zusammengefunden haben und das Zusammenleben auch auf Dauer aufrecht erhalten wollen. Allerdings hat es die Rechtsentwicklung der letzten Jahre sowieso mit sich gebracht, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften unter der Bezeichnung „eingetragene Partnerschaften“ vor den Behörden anerkannt und rechtlich einer Ehe weitgehend gleichgestellt sind.

Aber Ehe? Ist Ehe heute nicht eine überholte Form des Zusammenlebens, wo viele Paare ohne Trauschein zusammenleben? Und ist Ehe nicht konservativ? Auf einmal aber reden jene von Ehe, die sonst mit konservativen, „altväterischen“ Werten nicht viel am Hut haben. Eine verkehrte Welt!

Aber Ehe?: Welche Überlegungen muss der Staat, die Politik mit dieser Institution (die Ehe als Institution!) verbinden und welchen Sinn und Zweck dafür sehen. Ist es nicht so?: Wer an Ehe denkt, denkt an Familie, und wer an Familie denkt, der denkt an Kinder. Und der Staat und „das Volk“ braucht Kinder, um weiter zu existieren. Oder sollen wir uns den Nachwuchs aus dem Ausland holen, vielleicht aus Ländern, wo der Kinderreichtum zur Normalität gehört? Nein, wir wollen in erster Linie unsere einheimischen Kinder. Und wir wollen, dass unsere Kinder in behüteten, gesicherten Verhältnissen aufwachsen. In einer Familie, wo gegenseitige Zuneigung und Respekt herrscht.

Wo aber kann so etwas besser geschehen als in einer Ehe (Ehe bedeutet eigentlich Gemeinschaft auf Lebensdauer: Bis dass der Tod …) oder wenigsten in einer dauerhaften Zweierbeziehung, die Kinder hervorbringt und aufzieht.

Für Kinder , vor allem kleine Kinder, kann doch nichts das Aufwachsen mit Mutter und Vater in einer behüteten Kindheit ersetzen. Wir wissen natürlich, dass das nicht immer der Fall und möglich ist. Aber wünschenswert wäre es. Und darum verdient die Ehe von Staats wegen die Bevorzugung gegenüber allen anderen Formen des Zusammenlebens, den Vorzug und die Bevorzugung, und gleich danach kommt ein harmonisches Zusammenleben von Mann und Frau, wo Kinder geboren werden und in gesicherten Verhältnissen aufwachsen.

Also Ehe nicht für alle! Denn Frau und Mann und Kinder zusammen, das ist das naturgegebene Zusammenleben, entsprechend von Natur geschaffenen Gegebenheiten, körperlich, seelisch und geistig, in der höchstmöglichen erreichbaren Lebensharmonie.

 

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